Bessere Fotos

Bessere Fotos

 - langsam aber sicher!

Ich dachte mir, dass ich heute mal ein paar Tipps poste, wie man gute Fotos macht. Die Tipps stammen natürlich nicht von mir allein, sondern aus den Weiten des Internets. Ich hab lange rumgestöbert und ein paar gefunden, die ich sinnvoll finde und an die ich auch zu denken versuche wenn ich Fotos mache, so lange bis ich das hoffentlich ganz automatisch richtig mache. Klar, braucht man ein bisschen Übung, aber das schöne an digitalen Kameras ist ja eben, dass man so viele Fotos machen kann, wie man will. Und nicht tausend Filme hat, mit grauenvollen Fehl-Schnappschüssen. Ist ja aber auch schon ne Weile her, dass die Normalos mit Film knipsen, kostet ja auch ein bisschen was. Ich hatte von Anfang an eine Digitalkamera, außer als Kind, da hatte ich manchmal diese Einweg-Kameras, kennt ihr die noch? Diese knallbunten Dinger, die bestimmt grottenschlecht waren und bei denen man den Film ja logischerweise dann nicht auswechseln konnte.

Um gute Fotos zu machen braucht man nicht unbedingt eine super Kamera, das Smartphone tuts auch, aber eine Spiegelreflex-Kamera ist schon eine coole Sache. Die kann ganz viel, und die kleinen Kompaktkameras können das angeblich auch, aber das stimmt technisch gesehen eigentlich nicht. Dazu dann aber in der Liste der Tipps mehr. Und wenn ihr eigentlich völlig ahnungslos seid und eure Handybilder immer schief sind, solltet ihr euer Geld vielleicht lieber in andere Sachen stecken, als in eine teure Kamera.

Die Tipps beziehen sich übrigens alle auf das Fotografieren selbst, dass man Fotos am Computer nachbearbeiten kann, hat denke ich jeder Mensch der das Internet nutzt, schon mitbekommen. Wer nicht gleich zu Photoshop und Konsorten greifen und zahlen möchte, kann auch einfach Gimp nehmen, die Funktionen unterscheiden sich kaum und man kann es kostenlos herunterladen.
Zur Bearbeitung der Fotos kommt dann vielleicht später nochmal ein eigener Eintrag, aber da wurschtel ich mich immer so durch, weil ich vergessen hab die Anleitung runterzuladen. Wahrscheinlich hab ich die wichtigsten Funktionen mit den besten Effekten immer noch nicht entdeckt! Vielleicht hat ja jemand von euch so richtig Ahnung und möchte einen Gastbeitrag liefern…

Hier jetzt aber endlich, nun wird’s aber Zeit, wirklich erstmal die glorreiche Liste der Tipps:

Horizont

quelle:n3po.com

Horizont
Das Bild muss gerade sein, das heißt, der Horizont sollte nicht schief im Vergleich zum Bildrand sein, sonst sieht es aus, als ob die Welt (oder der Fotograf) zur Seite umkippt.
Natürlich kann man den Horizont auch absichtlich schief machen, aber das sollte man sich gut überlegen und ein bisschen Übung haben, denn sonst sieht das schnell wie ein Unfall aus.

Der goldene Schnitt
der goldene Schnitt ist nicht ganz einfach zu erklären, aber sagen wir‘s so: Den Goldenen Schnitt nutzen die Menschen offenbar schon eeewig, und zumindest Euklid hat ihn als mathematisches Prinzip 300 v. Chr. beschrieben. Wer dumm genug war, im Kunstunterricht aufzupassen, wusste auch vorher schon, dass Motive die genau in der Mitte sitzen eher ruhig wirken und Elemente die an der Seite sind, oder eben dem goldenen Schnitt folgen, besonders dynamisch wirken.
Wichtig ist jedenfalls:
Beim Goldenen Schnitt wird das Bild in einem Verhältnis von etwa 2:3 geteilt, und das heißt dass das Bild umso spannender aussieht, wenn sich das zentrale Bildmotiv nicht genau in der Mitte befindet.

Das Format oder eher: der Winkel

makro

Wir kennen vermutlich alle die Panorama-Ansichten von Wikipedia bei irgendwelchen Städten. Diese Rundumansichten wurden zwar wohl kaum am Stück aufgenommen, sondern am Rechner aus lauter Einzelbildern zusammengefügt, aber man kann wirklich unterschiedliche Winkelweiten aufnehmen. Die meisten kleinen Digicams haben eine Makrofunktion, dass man also mit der Kamera gaaanz nah ans Motiv ranrücken kann, ohne dass das Bild unscharf wird. Man kann bei einer Spiegelreflexkamera auch das Objektiv austauschen, also das Teil vorne, das sich beim Zoomen immer verkürzt oder verlängert. Es gibt Objektive für Weit und Nah, allerdings sind die Objektive auch nicht soo günstig. Wer sich die Kamera geleistet hat, sollte sich das Objektiv dann nächstes Jahr zu Weihnachten wünschen…

Finger weg vom digitalen Zoom!
Der schummelt nämlich. Er ist gar kein richtiger Zoom, bei dem sich die Linsen in der Kamera „verschieben“. Was stattdessen gemacht wird: Wenn der echte Zoom ausgereizt ist, fängt der Digitale Zoom so an, wie ihr am Computer das Bild einfach größer scrollt. Mehr passiert nicht, und deshalb sieht das dann auch immer so grob und körnig aus. Also: wenns schön werden soll, bloß die Finger davon lassen. Außerdem wisst ihr ja Dank des vorherigen Tipps, dass man bei richtigen Kameras auch die Objektive wechseln kann.

Ganz wichtig ist übrigens auch, wann und wo man fotografiert. Besonders schön sehen Morgen- und Abendlicht aus, grelle Mittagssonne ist auch genau nur das: grell. Und die Schatten sind dann so finster, dass man wirklich gar nichts darin erkennen kann. Zu guter Letzt bin ich mittlerweile auch auf den Trichter gekommen, dass ich meine Fotos drucken und entwickeln lassen könnte. Auf das ein oder andere Bild bin ich ja doch ein bisschen Stolz…

 

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